Freitag, 27. Mai 2011

Ende einer langen Reise

Seit gestern Abend ist der Benz "Green Monkey" nach 8.795 km, 18 Grenzen und 10 Ländern wieder zuhause angekommen. Der Volvo-Bruder "Norbert" steht neben der Jolle aus Potsdam in Belek bei Antalya und wartet auf seine weitere Verwendung/Verwertung durch den türkischen Zoll. Wobei die Reinkarnation des Baby-Benz von Nadim durch St. Marco noch aussteht. Alle FahrerInnen sind gesund und munter, reich an Erfahrungen und schönen Geschichten ebenfalls wieder zuhause angelangt. Uns allen hat's gefallen, miteinander und füreinander, und eine nächste Gelegenheit nehmen wir gerne wieder war.

Dienstag, 24. Mai 2011

Graz - fast daheim

Heute abend sind wir in Graz angekommen und es fühlt sich schon fast wieder wie zuhause an (für mich ein klein bisschen mehr als für die Mama). Seit zwei Grenzen gibt es wieder den Euro (und lateinische Buchstaben), die letzte Grenze war gar keine richtige mehr und seit der spricht man ja auch wieder sowas Ähnliches wie unsere Sprache ;-)
Vor allem die Schrift erleichtert doch einiges. Meine Russisch- und damit Kyrillisch-Kenntnisse haben immerhin soweit gelangt, dass ich im Fahren in den Städten die Straßennamen lesen kann und uns somit halbwegs durchlotsen konnte, aber das unter höchster Konzentration. Das ist auf Dauer doch anstrengend...


Nach Graz rein sind wir übrigens mal wieder im Regen gefahren...

Belgrad - die Stadt unserer Herzen (oder: Mehr Glück als Verstand)

Vorweg: Wir haben von Belgrad nur Positives zu berichten, leider waren wie viel zu kurz dort.
Der strömende Regen, in dem wir gestern Abend in der Stadt angekommen waren, hatte sich zum Glück über Nacht gelegt und wir konnten heute Vormittag im Trockenen durch die Stadt ziehen.
Aber die Parktickets haben uns arg verwirrt. Die musste man nämlich per SMS lösen. Aber da trat der erste nette Belgrader auf den Plan, der uns in fließendem Deutsch erklärte, wie das funktioniert. Der zweite nette Belgrader war dann etwa eine Stunde später ein Knöllchenverteiler drei Blocks weiter, der meinte, unser Versuch hätte nicht funktioniert, aber er könnte das für uns erledigen, nur um dann festzustellen, dass das leider der Bezirk des Kollegen sei und er nichts machen könnte. Der dritte nette Belgrader war dann der Polizist, mit dem wir etwa eine weitere Stunde später am Parkplatz gesprochen hatten, der uns sogar die Parkgebühr mit seinem Handy zahlen wollte! Und dann aber nur meinte, wir sollen einfach den Strafzettel ignorieren, den wir bis dahin natürlich schon längst bekommen hatten. Tja, und dann sind da noch die ganzen anderen Belgrader und Besucher, die es uns ermöglicht haben, die Stadt wieder auf den eigenen vier Rädern zu verlassen und nicht die Gelegenheit genutzt haben, die sich ihnen da zwei Stunden lang bot: mitten im Stadtzentrum ein Benz mit Schlüssel in der Tür!!!

Mehr Glück als Verstand! Oder besser: Konzentration. Selbstverständlich konnte ich die Umstände rekonstruieren, die dazu geführt haben, aber es reicht natürlich nicht einmal für ne schlechte Ausrede ;-) So sind wir mit dem Schrecken davon gekommen und haben Belgrad in unser Herz geschlossen.
Aber auch der Rest der Stadt lohnt einen Besuch!





Montag, 23. Mai 2011

Sofia

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir die Türkei verlassen, nur um in Bulgarien, kurz hinter Plovdiv wieder auf unseren alten Rallye-Begleiter, den Regen, zu treffen. Grr. Wir haben es uns trotzdem nicht nehmen lassen, Sofia zumindest einen kurzen Besuch abzustatten. Morgens noch vom Muezzin geweckt und mittags steht man schon wieder vor der ersten russisch-orthodoxen Kirche...
 

Heute abend haben wir es bis nach Belgrad geschafft. Nicht zuletzt, weil wir mit der Einreise nach Serbien auch wieder die mitteleuropäische Zeitzone betreten haben und dadurch ne Stunde mehr Zeit hatten :-)
Laut Wetterbericht soll es morgen wieder schön sein, so dass wir uns nach dem Frühstück noch ein bisschen von Belgrad anschauen können, bevor wir uns weiter auf den Weg machen. Nur noch 4 Grenzen bis nach Deutschland!

Selimiye statt Sultanahmet

Nach dem entsetzten Anruf unseres türkischen Friseurs aus Dortmund, wir wollten uns doch nicht in das Getümmel zum Finalspiel in Istanbul stürzen, sind wir direkt nach Edirne gefahren. Und auch um Troja haben wir einen Bogen gemacht nach den Erzählungen nicht so begeisterter Reisender und der schmeichelden Beschreibung des Reiseführers: "Auf 5000 Jahre Geschichte treffen hier alljährlich Tausende enttäuschte Besucher", denn die Ausgrabungsstätte soll für Laien eher unspektakulär sein.

Dann also Edirne und statt der Blauen Moschee in Istanbul haben wir uns hier die Selimiye Moschee des Meister-Architekten Sinan angeschaut. Wirklich beeindruckend, ebenso wie die auch von ihm erbaute Kawanserei, in der wir Quartier bezogen haben.


 

Nicht minder beeindruckend war die Stadt selbst. Da Sonntag war, waren die Straßen den vormittag über von unzähligen Familien und türkischen Touristen gefüllt. So viele Frauen mit Kopftuch und Schleier haben wir die letzten Wochen zusammen nicht gesehen! (Gut, die Zahl der verschleierten Frauen belief sich bis gestern auf 3.) Im Lauf des Tages wurde das Publkium dann immer jünger und gegen abend bestimmten dann die 20-30 Jährigen das Straßenbild. Und auch die Fenerbahce-Trikots nahmen stündlich zu, denn das große Finalspiel startete um 20 Uhr. Ich habe dann auch mein Trikot aus dem Koffer gekramt und war promt der Liebling des Hotelpersonals ;-) "Wir" haben dann ja auch mit 3:4 gewonnen!

Tja, und damit fiel dann wie zu erwarten die Nachruhe auch etwas spärlicher aus... Bis etwa 2 Uhr morgens sind die feiernden Fans durch die Straßen gelaufen. Und knapp 2,5 Stunden später hat dann der Muezzin zum Gebet gerufen :-) Aber irgendwie haben wir dann doch genug Schlaf bekommen, um uns heute auf die erste Etappe der Heimfahrt zu begeben.
Und wir freuen uns beide schon wieder auf die lange Autofahrt. Endlich wieder Strecke machen :-)
Leider verlassen wir dann damit die Türkei. Hier hat es uns wirklich gut gefallen!


Samstag, 21. Mai 2011

Bergama

Nach drei Nächten im Paradies sind wie nun gen Norden weitergezogen und haben uns heute mittag Pergamon (heute Bergama) angeschaut, genauer gesagt das Asklepeion. Und standen wiedereinmal voller Begeisterung vor den Hinterlassenschaften der Antike. Es ist einfach unglaublich, was die Leute damals auf die Beine gestellt haben!




Von Bergama aus sind wir dann durch Pinienwälder an den Golf von Edremit gefahren, wo wir noch ein kleines Bergdorf besucht haben, bevor wir dann schweren Herzens in Canakkale wieder eine Fähre bestiegen haben, um Anatolien zu verlassen und wieder europäischen Boden unter die Füße zu bekommen. 20 Minuten Fährfahrt sind noch so gerade eben verschmerzbar ;-)
Morgen soll es dann weiter nach Edirne gehen.

Freitag, 20. Mai 2011

Erdbeben

Wir haben von dem Erdbeben gestern abend nichts mitbekommen und auch heute in der Stadt nichts gehört. Es geht uns also gut!

Ephesos

Von Pamukkale aus sind wir weiter nach Ephesos gefahren, wo wir in Pamucak einen traumhaften Campingplatz direkt am Meer gefunden haben. So mit Palmen am Strand und Sonnenuntergängen in den kitschigsten Farben. Von dort aus haben wir uns am Donnerstag Ephesos angeschaut. Direkt morgens in aller Herrgottsfrühe. Aber es hat nichts genutzt. Auch die Massen wurden schon in der Frühe angekarrt. Darunter die Passagiere einer Kreuzfahrtschiffes, die aus sage und schreibe 44 Bussen auf das Gelände losgelassen worden sind. Argh! Und leider sah gut die Hälfte danach aus, dass sie am abend nicht einmal mehr hätten sagen können, wie denn die antike Stadt geheißen hat, durch die sie da gelaufen sind. Naja, wenigstens gibt es so Geld für weiter Ausgrabungen. Und lohnenswert ist Ephesos so oder so, das Gelände ist gigantisch (das Theater nach Aspendos und Termessos nicht mehr ganz so beeindruckend) und es konnte doch einiges restauriert werden. Vor allem die Hanghäuser, in denen die Reichen gelebt haben, sind wirklich sehenswert mit den vielen (wieder zusammengesetzten) Fresken und Mosaiken. Mag unter Umständen auch daran liegen, dass man nochmal ein klein bisschen weiteren Eintritt zahlen musste, was etwa 98% der Besucher ferngehalten hat ;-) Leider konnten wir auch im Gespräch mit anderen Leuten auf dem Campingplatz nicht herausfinden, wann eine ideale Besuchszeit ist. Brechend voll scheint es immer zu sein...


Pamukkale

Am Mittwoch haben wir uns die Sinterterassen von Pamukkale angeschaut, deren besten Zeiten leider schon lange vorbei sind. Aber die "Rettungsmaßnahmen" fruchten und ein Besuch lohnt sich. Allerdings nur ganz früh morgens, wenn die anderen Touristen noch nicht mit den Bussen angekarrt worden sind. Zum Glück ist es aber auch hier so: ein klein bisschen weiter vom Busparkplatz entfernt und man hat die Massen hinter sich gelassen :-)

Aspendos und Termessos

So, nachdem sich einige beschwert haben, dass ich den Blog nicht weiter fortführe, gebe ich klein bei und halte euch auch weiterhin auf dem Laufenden, was bei Annette und mir so passiert (ist).
Nachdem wir zwei Nächte auf einem Campingplatz direkt hinter Tasucu verbracht haben, sind wir dann am Montag weiter gen Westen gefahren. Am Dienstag haben wir uns Aspendos und Termessos angeschaut, zwei antike Städte. Das Amphitheater von Aspendos gilt als das besterhaltenste römische Baudenkmal Kleinasiens (laut Reiseführer) und ist in der Tat eine Besichtigung wert. In dem Theater aus dem 2. Jh. n. Chr. finden etwa 20.000 Zuschauer platz, echt beeindruckend. Und so sieht es auch mit den obligatorischen Reisebus-Touristen noch nicht so arg voll aus ;-)



Genau diese Reisebus-Touristen fehlten dann in Termessos vollständig. Denn das Gelände liegt schonmal fast 10 km von der größeren Straße entfernt und die letzten etwa 7 km sind von Bussen nicht befahrbar. Das hält die großen Massen ab... Und vom Parkplatz aus muss man dann noch ein weiteres Stück zu Fuß steil bergauf laufen, das hält in der sengenden Hitze dann fast den gesamten Rest ab. Umso besser für uns! Und so war es dann tatsächlich so, dass wir die Ruinen des Amphitheaters fast eine Stunde lang ganz für uns allein hatten (von ein paar Echsen abgesehen). "Wenn Ruinen atemberaubend sein können, dann die von Termessos", sagt der Reiseführer und dem ist nichts hinzuzufügen. Das Theater liegt auf etwa 1000 m umringt von Berggipfeln und auf einer Seite kann man durch ein Tal bis nach Antalya und aufs Meer schauen. Und das ganz für uns allein!!! Absolut genial!

Sonntag, 15. Mai 2011

Offizielles Rallye Ende

So, wir haben es tatsächlich gestern wieder aufs Festland geschafft und das sogar drei Stunden eher als angekündigt :-)
Die türkische Zollabwicklung hat sich dann aber alle Mühe gegeben, dass wir wieder im Zeitplan sind *g* Und ja, ein Abenteuer war es auf jeden Fall. Was die Mama noch verschwiegen hatte war, dass mit der Umkehr vor Ägypten an Bord Seenot ausgerufen worden war, was dann dazu führte, dass die Mannschaft halt ihr Essen und Wasser mit uns geteilt hat.
In Tasucu am Hafen wurde die Rallye dann offiziell
beendet, wir haben unsere Roadbooks abgegeben und es gab auch einen Raum, wo die vielen Spenden gesammelt wurden. Da wird sich das Organisationskommitee nun drum kümmern, dass die nach Jordanien bzw. Syrien weitergebracht werden.


Und mit dem Ende der Rallye gehen nun auch die Desert Monkeys (schweren Herzens) getrennte Wege. Marco, Marvin und Nadim fliegen heute mit einer Sondermaschine von Royal Jordan weiter nach Jordanien und können dann von dort wie geplant zurückfliegen.
Wir anderen vier haben zusammen mit einem Großteil des Tigerentenkuhclubs einen Campingplatz direkt hinter Tasucu bezogen und dort den gestrigen Tag gemütlich ausklingen lassen. Die Tigerentenkühe sind dann heute morgen gen Westen weitergezogen und wir werden noch einen weiteren Tag hier verbingen und uns ausruhen (Wäsche waschen, die weitere Route planen....).

Philipp und Verena fliegen dann diese Woche noch von Antalya aus wieder nach München und werden Norbert neben der Jolle auf einem großen Sammelparkplatz stehen lassen, während Mama und ich uns mit dem Benz langsam wieder gen Deutschland vorarbeiten werden. Vielleicht schaffen wir es dann auf dem Rückweg in Istanbul in die Blaue Moschee. Geht ja nicht an, dass ich die auf dieser Reise nicht gesehen habe ;-)

Freitag, 13. Mai 2011

Odyssee

Bei der Ausfahrt Dienstagnacht in Kyrenia/Zypern hatten wir für alle Rallyeteilnehmer die offizielle Einreisegenehmigung nach Ägypten. Nach fast 40h teils unruhiger Seefahrt durften wir vor Port Said die 30 Meilenzone nicht überfahren. Ägypten hatte wegen eines Anschlags auf eine Pipeline im Sinai und wegen geplanten Demonstrationen am Freitag die Genehmigung zurückgezogen. Nach langen Besprechungen, auch mit der deutschen und türkischen Botschaft fiel dann die Entscheidung, schweren Herzens wieder nach Mersin/Türkei zurück zu fahren und die Rallye dort enden zu lassen. Der Treibstoff ist ausreichend, Trinkwasser ist ebenfalls genug an Bord. Die Mannschaft teilt ihre Lebensmittel mit uns, es wird für alle gekocht. Wegen der teils unruhigen See sind einige seekrank (u. a. Bele und Annette, unseren übrigen Teammitgliedern geht es gut), da reicht das Essen allemal. Nun hoffen wir, dass alles glatt geht und wir morgen Mittag Mersin erreichen. Dann wird nach fast 90h auf einem Fährboot ausgiebig Koerperpflege betrieben (Waschwasser gibt es schon seit gestern nicht mehr, aber Toilettenpapier und -spülung, die Mannschaft gibt sich viel Mühe). Anschliessend sehen wir weiter.


A.B.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Mittelmeerkreuzfahrt

Unsere unverhoffte Mittelmeerkreuzfahrt auf dem Low-Budget-Luxusliner MS Tasuco findet bei (noch) ruhiger See und herrlichem Wetter statt. Auch für Unterhaltung ist gesorgt. Um 14 Uhr bietet ein Team Yogastunden im "Salon" an.

Dienstag, 10. Mai 2011

Fähre, die Zweite

So, nun sitzen wir wieder auf der Fähre. Das Verladen ging heut wesentlich schneller (sind ja auch nicht mehr in der Türkei), aber immer noch chaotisch. Und unser Auto ist diesmal auch auf einem anderen Schiff als wir, aber wir kämen während der Fahrt ja eh nicht dran. Die Autos sind so dicht geparkt, dass man keine Tür weite als 5 Zentimeter öffnen könnte.
Nach den letzten Informationen fahren wir nun tatsächlich nach Port Said (Ägypten). Dafür spricht, dass wir auch schon Infos zu den genauen Visa- und Versicherungsgebühren bekommen haben und wie wir die wo wann bezahlen sollen. Wie lange wir nun unterwegs sind, wissen wir nicht. Die Angaben schwanken zwischen 20 und 40 Stunden. Aber der Geschwindigkeit von letzter Nacht nach zu urteilen klingen 40 Stunden leider verdammt realistisch :-(
Vor allem das Gesaufe, das damit wohl einhergeht, geht mir jetzt schon auf den Senkel. Betrunkene sind ja nachts auch selten leise... Naja, wir werden sehen. Nur Netz werden wir auf dem offenen Meer wohl nicht haben. Ergo: keine neuen Einträge die nächsten Tage.
Aber wenn alles klappt, melden wir uns vom afrikanischen Kontinent. Inschallah!

Nordzypern

Was ein Empfang!!! Die Gastfreundschaft und die Bemühungen der Zyprioten haben nicht wenige zu Tränen gerührt. Zunächst wurden wir an der Fähre mit Essenspaketen zum Frühstück empfangen. Dann gab es nach ein paar Reden (u.a.vom Präsidenten) eine Rundfahrt um die Insel (den Nordteil) mit tollen Showeinlagen, für die Kinder Volkstänze einstudiert hatten. Der krönende Abschluss war dann das Abendessen in der Hauptstadt, wo liebevoll alles mit Ballons geschmückt war, extra noch Banner gedruckt worden waren und eine Liveband gespielt hat. Und das alles, obwohl sich ja erst letzte Woche ergeben hat, dass wir nach Zypern fahren. Aber nicht nur die Leute haben uns beeindruckt, auch die Landschaft ist wirklich wunderschön und hat uns an Kreta vor zwanzig Jahren erinnert. Ein wunderschöner Tag in all dem Chaos :-)

Volkstänze für uns

Nacht unter Sternen

Wir haben es tatsächlich noch auf die Fähre geschafft! Nachdem wir uns alle gegen 15 Uhr am Hafen eingefunden hatten, haben wir zunächst etwa 5 Stunden mit Warten verbracht und anschließend nochmal ungefähr 7 Stunden mit feinstem Chaos und Warten. Und irgendwie sind dann doch alle (oder fast? Es gibt Gerüchte drei Autos hätten es nicht geschafft.) in den Rümpfen der Fähren verstaut worden. Geht bei uns ja auch etwas einfacher als normal, es regt sich ja niemand (ernsthaft) über Kratzer und Beulen auf und Gehwege zwischen den Autos brauchen wir ja auch nicht. Dann läuft man halt über die Autos ;-) Bin gespannt,wann es das erste Dachfenster erwischt...
Um 3 Uhr früh hatten wir dann endlich unsere Isomatten auf Deck geschafft (unten war es so stickig) und haben die Nacht unter Sternenhimmel mit Fahrtwind um die Nase mit Kurs auf Zypern verbracht.

Montag, 9. Mai 2011

Warten II

So, nun stehen wir am Fährhafen und sind gespannt, was passiert :-)
Nach Israel geht es nicht, soviel ist schonmal klar. Die Israelis haben die Einreisegenehmigung zurückgezogen, nachdem sie gehört hatten, dass nicht nur deutsche Passinhaber dabei sind und die Schiffe unter zypriotischer Flagge fahren.
Also: auf nach Ägypten, inschallah! Aber wann? Die (hoffentlich) positive Einschränkung ist, dass wir noch heute auslaufen müssen... Jetzt gibt es noch ne Menge Papierkram zu erledigen (hauptsächlich für das arme Organisationskomitee), denn den Bürokraten fallen ja immer neue Sachen ein, die sie noch gebrauchen könnten. So sitzen wir nun im Schatten (nachdem wir den Mittag am Strand verbracht haben) und warten. Wie entspannend im Vergleich zu den letzten Tagen...

Sonntag, 8. Mai 2011

Warten

Wie zu erwarten ging es heut abend natürlich noch nicht los, die Abfahrt verzögert sich... Der neuste Stand ist, dass es dann morgen Nachmittag um 15 Uhr von einem anderen Hafen in der Nähe aus losgeht. Inschallah! Wir haben auf jeden Fall nochmal ein Zimmerchen in dem Hotel von letzter Nacht beziehen können und harren nun der Dinge, die da kommen :-)
Und genießen natürlich das hervorragende Essen und die Sonne. Und ich freue mich auf eine weitere Nacht ohne Seekrankheit ;-)

Affen am Strand



An unserem ersten “fahrfreien“ Tag spielt endlich auch die Sonne mit! Die Aussicht auf einen schönen Tag am Stand hat uns ausnahmsweise mal früh aus den Federn gelockt (na gut der Lärm der Strasse neben dem Autofenster hat auch dazu beigetragen :-) ) Also haben wir drei (Affe, Verena, Philipp) unsere Sachen gepackt und sind ca. 1h an der Küste Richtung Nase-nach gefahren. Hier ist die Landschaft gespickt mit Ruinen und alten Burgen auf denen die Bauern Mirabellen anpflanzen.

Und oh Wunder, hier am Stand gibt es sogar WIFI, deswegen auch von uns mal wieder ein Lebenszeichen :-).

Heute abend um 23 uhr gehts dann mit dem Schiff in den türkischen Teil von Zypern. Hier werden wir für die Publicity (Wie passend: morgen ist Europa-Tag) alle Autos “kurz mal“ ausladen, eine Runde um die Insel drehen und dann auf der gleichen Fähre weiter nach Haifa fahren. Was tut man nicht alles für seine Fans und ein paar hunderttausend Euro...

Wir sind alle sehr gespannt auf die Überfahrt, Bele hat sich schon für Seekrankheit vormerken lassen ;-)


SONNE!!!

Wir haben gestern noch Mersin erreicht und da die Fähre erst spät heut Abend ablegen wird (inschallah), haben wir beschlossen, den nachmittag an der türkischen Riviera am Strand zu verbringen. Hier unten säumen Palmen und blühende Bougainvillae den Straßenrand. Was für ein Kontrast zum anatolischen Hochland und dem Dauerregen! Nun können auch endlich die dicken, eigentlich nur für den Notfall eingepackten, Jacken wieder tief im Kofferraum verschwinden.
Soweit unsere Informationen stimmen, werden wir die Autos heute abend auf zwei Fähren verladen und wir selbst sollen ein Passagierschiff entern. Denn nach israelischen Bestimmungen dürfen Menschen und Maschinen wohl nicht gemeinsam einreisen... In Zypern gibt es dann morgen einen Zwischenstopp, und wir sollen im Autokorso einmal um die Insel fahren, bevor es zurück auf die Schiffe und nach Haifa geht. Klar lassen uns die Türken nun ein bisschen Werbung in ihrer Sache machen, nachdem sie uns so gesponsort haben.
Aber wo wir hier bisher im ganzen Land so freundlich und mit so viel Hilfsbereitschaft empfangen worden sind, fällt uns das auch nicht schwer.

Samstag, 7. Mai 2011

Autoscooter

Wo wir gerade bei den Wehwehchen der Autos sind: mittlerweile hat sich doch die ein oder andere Schramme und Beule angesammelt. Aber nicht weil der Verkehr so furchtbar wäre oder die Gassen so eng. Nun, wann sitzt man schonmal in alten Autos, die in 14 Tagen als Ersatzteillager enden sollen? (schnief) Und so spielen wir in alter Top Gear Manier gelegentlich ein bisschen Autoscooter. Fahren (ups) an der Ampel etwas hinten auf oder schieben schonmal hinten an, wenn der andere nicht schnell genug loskommt. Aber keine Angst, wir treiben es nicht zu wild und es lassen sich noch alle Motorhauben, Kofferraumklappen und Türen öffnen und wieder schließen. Und das nahezu so gut wie vorher ;-)

Kranker Norbert

Eigentlich wollten wir mittags nach der schönen Wanderung von Uchisar aus gen Süden an die türkische Riviera fahren, doch der arme Norbert (der Volvo) kränkelte ein wenig und wollte nicht anspringen. Nachdem dann unsere beiden Jungs, die vom Busparkplatz herbeigeeilten Fahrer sowie die umherstehende Menschentraube mit ihrem Latein am Ende waren und sich Norbert auch nicht mit Anschleppen zum Starten überreden lassen wollte, haben wir in nach Nevsehir, in eine Winz-Werkstatt an der Straße geschleppt. Nachdem dort noch weitere Mechaniker hinzu gerufen worden waren und diese aus ihren eigenen Autos Teile ausgebaut hatte, schnurrte Norbert wieder wie ein Kätzchen. Naja, mehr wie ne große hungrige Katze ;-)
Und so fahren wir nun etwa 4,5 Stunden später weiter mit Kurs auf Mersin (Riviera wird nun zu spät), wo morgen Abend die Fähren ablegen. Inschallah!

Uchisar

Die Augen der Fatima in Uchisar.

Uchisar & Göreme

Bei strömendem Regen sind wir gestern Abend bis nach Uchisar gefahren, wo wir eine traumhafte kleine Pension gefunden haben und uns beim Abendessen vorm Karmin wieder aufwärmen konnten.
Heute hatten wir dann den ersten sonnigen Tag seit dem Start. Es war zwar kalt (etwa 10 Grad), aber wen stört das schon ;-) Und was ein Glück, dass es ausgerechnet heute so schön war! Denn in dieser Gegend Kappadokiens haben die Vulkane jede Menge Tuffstein gespuckt und es gibt in der malerischen Landschaft viele Wohnungen und Kirchen, die in die Felsen gehauen worden sind. Und so sind wir bei Sonnenschein von Uchisar durch das sogenannte Tal der Tauben nach Göreme gewandert. Ein Traum! Leider war der Weg durch dem vielen Regen der letzten Tage teilweise nicht passierbar, aber ein netter alter Mann hat uns zusammen mit seinen vielen Hunden eine Alternativroute gezeigt und uns nebenbei noch von vielen Pflanzen die türkischen, deutschen, französischen und englischen Namen genannt.

Freitag, 6. Mai 2011

Wetter

Und das ist der Grund für den hohen Wasserstand: Unmengen Nass von oben!!! Und das in Kapadokien! Der Hausherr unserer kleinen Pension (Zelten wollten wir bei dem Wetter dann doch lieber nicht) meinte, er hätte sowas in den letzten 20 Jahren noch nicht erlebt. Nun, wir hoffen, dass wir spätestens hinter Zypern mal wieder Sonne anstatt Regen von oben bekommen. Wobei den Jordaniern ja durchaus ein bisschen Regen zu gönnen wäre...

Tuz Gölü

Der um diese Jahreszeit oftmals ausgetrocknete Salzsee Tuz Gölü:

Zuwachs

Wir haben bisher nicht nur keinen aus unserem Team verloren, sondern haben sogar noch Zuwachs bekommen :-)
Auch einen Benz (nen 190er) und hinter dem Steuer sitzt Nadim, der letzte Verbliebene vom Team 101. Das ist ein rein jordanisches Team und aufgrund von Beschränkungen wegen ihrer Pässe durften die meisten nicht über den Balkan kommen und seit Istanbul fährt Nadim allein, die anderen des Teams werden in Jordanien wieder hinzustoßen.

Auf in den Orient!

Die Rallye-Organisation hat fantastische Arbeit geleistet: Wir fahren nach Jordanien!!!! Heute geht's von Ankara aus nach Kapadokien, wo wir die Rallye wie ursprünglich geplant durchziehen und Göreme und Kayseri besuchen werden. Übermorgen Abend gehen dann von Mersin aus Fähren für uns nach Zypern und von dort setzen wir einen Tag später nach Haifa über. Wie willkommen wir in der Türkei sind, sehen wir nicht nur an den vielen uns zuwinkenden Menschen und freundlich zuhupenden Autos, sondern auch daran, dass die türkische Regierung sich immens für uns einsetzt. Denn die Fähren sind für uns nur halbwegs erschwinglich geworden (330 € pP), weil die Türkei selbst sich mit an den Kosten beteiligt hat!!!

Donnerstag, 5. Mai 2011

Istanbul III

Was ein Tag! Das Fahrerlager lag genau zwischen blauer Mosche und Hagia Sofia. Und Istanbul - genauer gesagt Sultan Ahmed - haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Was für eine Stimmung! Mit viel Musik und unglaublich vielen Zuschauern. Nach dem Massenstart vor der Blauen Moschee ging es dann runter zur Fähre, um auf den asiatischen Teil der Rallye zu starten. Ich glaube, die halbe Polizei Istanbuls war abgestellt worden, um uns auf dem richtigen Weg durch die Stadt zu leiten. Trotzdem haben wir den Teil kurzfristig ganz schön lahm gelegt :-)
Auf der anderen Seite ging es dann zum Fenerbahce Stadion. Und mit sehr viel Glück waren wir unter den zehn Leuten, die mit zum Vizepräsidenten reindurften. Dort haben wir dann vor laufender Kamera ganz souverän den Fenerbahce Marsch gesungen und unsere mitgebrachten Wimpel überreicht. Wahrscheinlich hängt nun dort demnächst neben den Wimpeln von 1860 München und Bayern München der vom SFW Waltringen :-) El presidente war übrigens höchstzufrieden!
Im Anschluss haben wir uns noch ein Spiel der All Stars gegen die nationale Formel 1 Auswahl angeschaut und haben uns danach mit etwas Mühe wieder aus der Stadt rausgequält und sind dann noch bis 1 Uhr nachts zusammen mit dem Tigerentenkuhclub gen Ankara gefahren. Wo wir heute hoffentlich im Lauf des Tages ankommen werden und uns voller Tatendrang den nächsten Aufgaben stellen werden.

PS: Auch in Anatolien ist der Regen unser ständiger Begleitet :-(

Mittwoch, 4. Mai 2011

Istanbul II

Leider leider regnet es in Strömen, so dass ihr auch kein schönes Foto erwarten könnt. Und wir haben viel zu wenig Zeit. Wir werden uns jetzt gleich noch ein wenig in der Stadt umschauen, aber um 16 Uhr steht schon wieder der Start aus dem Fahrerlager am Hippodrom an. Das Lager ist beeindruckend, mitten vor der Blauen Moschee stehen weit über 100 Autos (andere wie wir haben am Hotek geparkt) und von dort geht es dann mit einem Le Mans Start zur Fähre und wir setzen auf den asiatischen Teil Istanbuls über. Dort müssen wir dann das Fernerbahce Stadion finden und den Fernerbahce-Marsch vor der Kamera des türkischen Fernsehens singen. Der Junge vom Hotel hat gestern abend zum Glück noch fleißig mit mir die Melodie geübt und nun hab ich nen Ohrwurm ;-)
Morgen geht es dann weiter nach Ankara und vielleicht erfahren wir dann endlich wie es weiter gehen könnte. Beim Rallye-Start haben wir erfahren, dass wir sogar noch bis zum 29.4. das Angebot hatten im geschützten Konvoi der Vereinten Nationen durch Syrien zu fahren, aber das hat sich halt dann auch zerschlagen. Na mal gucken. Wird sich schon was finden.

So und nun geht's auf in den Regen!

Dienstag, 3. Mai 2011

Istanbul

Nach über 10 Stunden Fahrt fordert der istanbuler Feierabendverkehr in der Tat ein bisschen Konzentration, aber wir haben unser Hotel bravurös gefunden und haben dabei gerademal zwei für Autos gesperrte Straßen benutzt und sind auch nur etwa eine Handvoll mal regelwidrig abgebogen ;-) Aber ehrlich gesagt, hatte ich es mir echt schlimmer vorgestellt...
Und meine volle Bewunderung gilt Verena, die nach nicht mal 3,5 Monaten mit Führerschein völlig souverän durch das Verkehrschaos gefahren ist!!!

So, nun schauen wir mal zum Fahrerlager und machen die Stadt unsicher. Wenn wir nachher nicht zu müde und/oder betrunken sind, gibt's vielleicht noch Fotos und Updates.

Grenzverkehr

Unser Grenzübertritt von Bulgarien in die Türkei hat sich ETWAS länger hingezogen, als wir erwartet hatten. Gut, an der ersten kurzen Verzögerung waren wir Schuld, weil zwei grüne Versicherungskarten nicht für die Türkei reichten. Aber die größte Verzögerung haben die Grenzbeamten verursacht. Wie sich rausstellte, haben die Bulgarischen Beamten die Nummer der Jolle bei der Ausreise falsch angegeben und die türkischen Kollegen konnten das Auto dann nicht einreisen lassen. Also mussten die Jungs erst wieder nach Bulgarien einreisen, um richtig auszureisen, damit sie dann korrekt in die Türkei einreisen konnten. Alles klar?
Dummerweise sprach die Hälfte der Beamten keine Sprache, der wir mächtig waren und konnten die Probleme der jeweils anderen Grenze nicht auf Anhieb verstehen.

Während wir anderen dann auf der türkischen Seite gewartet haben, kamen gleich die Fliegenden Händler. Aber nachdem Mama dem ersten einen Koran für den Innenspiegel gegen Plunder von uns abgetauscht hatte, und der arme Mann nicht so recht wusste, wie ihm geschah (er hat aber einen mehr als guten Deal gemacht), haben die anderen schnell von uns abgelassen :-)

Kurs Istanbul

Wir fahren gerade die letzten Kilometer durch Bulgarien auf die nächste Grenze zu. Kurs: Istanbul
Mal schauen, wann wir da heut ankommen. Und wir müssen quer durch die Stadt zum großen Rallye-Fahrerlager. Wir sind gespannt auf den Verkehr!!!

Donauüberquerung


Kurz vor Sonnenuntergang sind wir dann bei Sonnenschein (endlich wieder) über die Donau nach Bulgarien gefahren. Die Straßen in Rumänien waren erstaunlich gut (andere Teams haben an der Grenze aber von ganz anderen Zuständen erzählt - Glück gehabt). Aber der Verkehr war schon heftig, wir haben drei größte Unfälle gesehen, einer sogar mit einem Toten auf der Straße :-(

Tagesaufgabe


Heutige Tagesaufgabe war in der Werkstatt unseres Vertrauens ein Ersatzteil zu besorgen und rauszufinden,was Drosselklappe in der Landessprache heißt. Praktischerweise fehlte der Jolle eh seit dem Start ne Schraube an der Lichtmaschine ;-)

Montag, 2. Mai 2011

Transsilvanien

Wir fahren gerade durch Transilvanien und hatten soeben unsere erste Panne und mussten anhalten, obwohl hier ja Fledermaus-Land ist ;-) Beim Merc hatte sich der Gasbowdenzug etwas Freiheit verschafft, aber Marvin und Marco haben ihn in Windeseile mit Kabelbinder wieder in Position gebracht :-)
Wir haben mittlerweile übrigens wieder besseres Wetter, sprich: es regnet nicht mehr! Denn seit wir gestern nach Ungarn eingefahren waren, hat es nur noch geschüttet.

Sonntag, 1. Mai 2011

Rumänien

Wir haben es dann doch immerhin noch bis hinter die rumänische Grenze geschafft (für die Konkurrenz: bis weit in Rumänien) und der Selbstgebrannte der Hausherrin in der billigen Pension hat nun uns geschafft. Wir sehen schon so ne Art weiße Mäuse in unseren Zimmern ;-)

Ungarn

Kurz vor Mittag haben wir unseren siebten Grenzübergang passiert und sind nun in Ungarn. Wer mag, kann ja mal raten, wie wir gefahren sind.

Nachtlager


Unser Nachtlager kurz hinter Dravograd.

Samstag, 30. April 2011

Errare humanum est!

Es ist nicht bei drei Grenzen geblieben und wir haben unser Fahrerlager soeben in Slowenien aufgeschlagen :-)

Die dritte Grenze

Wir haben mittlerweile die dritte und für heute letzte Grenze passiert (Österreich, Italien, Österreich) und versuchen jetzt noch so viele Kilometer wie möglich hinter uns zu bringen. Kurs: Slowenien!

1. Aufgabe



Alle unsere Aufgaben stehen für gewöhnlich in unserem “Roadbook“. Dieses befand sich bis grade noch mitten auf dem Alpsee...

Unsere potsdammer Jungs haben die Aufgabe in der wunderschönen bayrischen Kulisse mit Bravour gemeistert :-)

Das Roadbook ist unser!!!




 
E-Mail für alle! Kostenlos Wunschadresse @t-online.de sichern.
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Jetzt gehts los!!!



Ab über die Startrampe! ;-) Total viele Anwohner und sonstige Schaulustigen beglückwünschen uns und winken zum Abschied. Das Fernsehn ist auch da und die erste Aufgabe ist schon bekannt...

RALLEY-START!!!

Die 21. Desert Monkeys auf der Startrampe!



 
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Letzte Vorbereitungen



Nach einem leckeren Weiswurst frühstück haben wir noch letzte Aufkleber angebracht und Norbert hat noch eine Gallionsfigur bekommen ;-)

Donnerstag, 28. April 2011

Noch einmal Schlafen

So, in etwa 10 Stunden brechen Mama und ich nach Oberstaufen auf. Es ist so gut wie alles im Auto verstaut, die Routen haben wir nochmal genauer durchgeschaut und in den Karten eingezeichnet (bis Istanbul) und auch von Israel, Ägypten und Zypern (für alle Fälle) konnten wir noch Straßenkarten und sogar Reiseführer in den Weiten unserer Bücherregale finden.
Ich habe heute auch nochmal mit der Rallye-Leitung gesprochen und wir nehmen definitv alle Spenden mit und schauen, dass wir die bis nach Jordanien bringen, wo die Syrer die dann nach Öffnung der Grenzen abholen können. So der Plan...

An der Stelle möchten wir uns auch ganz herzlich für die vielen Guten Wünsche per Telefon, Mail, Brief, SMS oder persönlich bedanken und natürlich auch für die lieben Glücksbringer, die wir bekommen haben und die sich nun mit uns zusammen auf den Weg gen Orient machen werden. Ihr seid spitze!

Mittwoch, 27. April 2011

Noch 60 Stunden bis zum Start

... und die genaue Routenführung steht noch in den Sternen. Dass wir durch Syrien fahren können, ist mittlerweile quasi ausgeschlossen. Doch das Organisationskommitee der Rallye-Leitung setzt sämtliche Hebel in Bewegung, dass wir doch noch irgendwie nach Jordanien kommen und scheint mit türkischen Freunden auch einer Lösung näherzukommen.
Mit der Fähre direkt von der Türkei nach Israel ist wohl etwas schwierig (ihr erninnert euch an die Konflikte wegen des türkischen Schiffs mit den Hilfslieferungen für die Palästinser mit mehreren Toten letztes Jahr?). Aber so wie es scheint, ergibt sich vielleicht die Möglichkeit von der Türkei aus zum türkischen Teil Zyperns überzusetzen, über Land in den griechischen Teil zu fahren und von dort wieder eine Fähre zu besteigen, die uns nach Ägypten auf den Sinai bringt. Von dort geht es dann über den Sinai und Israel nach Jordanien. Inschallah.
Klingt spannend, oder? Mal gucken, ob wir bis zur Abfahrt mehr wissen.

Spenden

Die Spendenbereitschaft für die Jürgen-Wahn-Stiftung ist überwältigend! Vor allem aus Wickede und Waltringen haben wir liebevoll zusammengestellte Näh-Utensilien für die Mädchen in Syrien bekommen und zwei fantastisch funktionierende Nähmaschinen. Sogar Laptops (natürlich gebraucht) haben wir für die Blinden in dem Behindertenheim zur Verfügung gestellt bekommen.
Ganz besonders haben wir uns über eine wunderschöne Karte von Carina und Marvin gefreut (zwei Nachbarskinder), die uns eine erlebnisreiche Fahrt wünschen und uns 11,11 € für eine Übernachtung geschenkt haben!!!

Jetzt werden wir versuchen Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, dass das auch alles bei den Kindern ankommt. Aufgrund der aktuellen politischen Lage werden wir nicht direkt nach Salamiyah fahren können, aber der Plan ist es, die Spenden bei der Rallye-Leitung in Jordanien abzugeben, so dass die Sachen nach Syrien gebracht werden können, sobald die Grenzen wieder geöffnet sind.

Montag, 25. April 2011

Norbert ist startbereit



Zumindest äußerlich ist unser Norbert nach einem langen Wochenende endlich auch fertig :-)