Vorweg: Wir haben von Belgrad nur Positives zu berichten, leider waren wie viel zu kurz dort.
Der strömende Regen, in dem wir gestern Abend in der Stadt angekommen waren, hatte sich zum Glück über Nacht gelegt und wir konnten heute Vormittag im Trockenen durch die Stadt ziehen.
Aber die Parktickets haben uns arg verwirrt. Die musste man nämlich per SMS lösen. Aber da trat der erste nette Belgrader auf den Plan, der uns in fließendem Deutsch erklärte, wie das funktioniert. Der zweite nette Belgrader war dann etwa eine Stunde später ein Knöllchenverteiler drei Blocks weiter, der meinte, unser Versuch hätte nicht funktioniert, aber er könnte das für uns erledigen, nur um dann festzustellen, dass das leider der Bezirk des Kollegen sei und er nichts machen könnte. Der dritte nette Belgrader war dann der Polizist, mit dem wir etwa eine weitere Stunde später am Parkplatz gesprochen hatten, der uns sogar die Parkgebühr mit seinem Handy zahlen wollte! Und dann aber nur meinte, wir sollen einfach den Strafzettel ignorieren, den wir bis dahin natürlich schon längst bekommen hatten. Tja, und dann sind da noch die ganzen anderen Belgrader und Besucher, die es uns ermöglicht haben, die Stadt wieder auf den eigenen vier Rädern zu verlassen und nicht die Gelegenheit genutzt haben, die sich ihnen da zwei Stunden lang bot: mitten im Stadtzentrum ein Benz mit Schlüssel in der Tür!!!
Mehr Glück als Verstand! Oder besser: Konzentration. Selbstverständlich konnte ich die Umstände rekonstruieren, die dazu geführt haben, aber es reicht natürlich nicht einmal für ne schlechte Ausrede ;-) So sind wir mit dem Schrecken davon gekommen und haben Belgrad in unser Herz geschlossen.
Aber auch der Rest der Stadt lohnt einen Besuch!
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